Freitag, August 28, 2009

Urlaubsnachtrag

Spät, aber doch: die letzten drei Urlaubtage der Vollständigkeit halber.
Nachdem wir das Cornwall verlassen haben, machten wir uns auf zum landschaftlichen Highlight der Reise: die Lulworth Cove, eine kreisrunde Meeresbucht, die jeden Geologen verzücken würde. Dort hatten wir eine Unterkunft direkt am Meer und auch das Wetter war traumhaft. Gleich in der Nähe befand sich die Durdle Door, ein Gesteinsbogen im Meer, zu welchem wir auf einem Küstenpfad wanderten. Abends fuhren wir nach Weymouth, dem nächstgelegenen Seebad und schauten uns den Sonnenuntergang von der Promenade aus an.
Am nächsten Tag sind wir dann nach Oxford gefahren mit einem Zwischenstopp in Salisbury, wo wir durch die Stadt und zur Salisbury Cathedral gebummelt sind.
Den letzten Tag verbachten wir fast ausschließlich im Bicester Outlet Center in der Nähe von Oxford, bis wir uns schließlich am Nachmittag zum Flughafen begeben haben.
So, das war's jetzt aber! Hier noch die restlichen Fotos!

Donnerstag, August 13, 2009

Nochmal Cornwall

Am Mittwoch besuchten wir gleich morgens nach dem Frühstück Tintagel, einem recht touristischen Ort, der jedoch ein historisches Kleinod aus dem 14. Jahrhundert, nämlich das Old Post Office beherbergt.
Anschließend fuhren wir weiter nach Truro, der Hauptstadt und südlichsten "City" des Cornwall, wo wir einen Bummel durch die Fußgängerzone unternahmen. Auch in die "gothische" Kathedrale machten wir einen Abstecher. Gothisch in Anführungszeichen, weil Baubeginn war 1880.
Den Abschluss des Tages, neben dem obligatorischen Pubbesuch (Pizza Hut war überfüllt und sonst gibt's in dieser 22000 Einwohnerstadt keine Italiener ;-( ) bildete das Eden Project. Dort werden Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen in sogenannten Biomen, die die natürliche Umwelt nachbilden sollen gezeigt. Ziemlich ambitioniert und daher auch teuer, wodurch das Ganze mehr zu einer Touristenattraktion wird und für meinen Geschmack auch etwas zu kommerziell aufgezogen ist. Fotos hier!

Dienstag, August 11, 2009

Raue Küsten und Sandstrände

Heute ging's frisch gestärkt mit einem Full English Breakfast (zumindest für Matthias) Richtung Südwesten nach Penzance. Dort besichtigten wir zuerst die Burg St. Michael's Mount, welche auf einer Insel liegt. Zum Hinüberkommen waren wir noch auf die Fähre angewiesen, auf dem Rückweg war die Ebbe bereits soweit fortgeschritten, dass wir über einen Damm durch's Wasser waten konnten. Dann fuhren wir weiter zum Minack Theater in Porthcurno, welches direkt an die Felswand in der Küste gebaut wurde. Rundherum waren traumhafte Sandstände und kristallklares, türkisblaues Wasser zu sehen. Der nächste Anlaufpunkt freute besonders Andrea, denn endlich war "beach time" mit Baden angesagt. Dazu waren wir in der Kynance Cove, wo das Wasser gerade mal frische 13 Grad hatte. Weil wir schon in der Nähe waren, machten wir zum Tagesabschluss noch einen Abstecher zum Lizard Point, dem südlichsten Punkt Englands, wo man (wenn auch nur mit Megazoom) Seehunde, die im Wasser plantschten, beobachten konnte. Hier die Fotos!

Montag, August 10, 2009

Auf ins Cornwall

Heute ging's nach St Austell im Cornwall, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden. Wie man sieht, funktioniert hier auch das Internet wieder recht gut... Leider hat das Wetter heute nicht so ganz mitgespielt und es hat immer wieder genieselt. Von Bath aus sind wir heute früh durch das sagenumwogene, meist neblige Dartmoor gefahren, dann weiter zum Lanhydrock Estate des National Trust und schließlich sind wir in St Austell angekommen, wo wir noch einen Spaziergang ins (recht beschauliche) Zentrum zum Bummeln und zum Essen unternommen haben. Fotos!

Beautiful Bath

Die Anfänge von Bath liegen in einer römischen Siedlung, die auch ein Bad (deshalb der Name) beinhaltete. Eine schöne Fußgängerzone lädt zum Bummeln ein und die Lage in einem Talkessel erlaubt von den umgebenden Höhen einen wunderbaren Blick auf die historische Altstadt. Fotos!

Gower Peninsula - ein Abstecher nach Wales

Für eine Nacht haben wir uns mit vielen anderen Urlaubern am Wochenende an die Südküste von Wales begeben. Unter anderem sind wir durch den Brecon Beacon Nationalpark gefahren. Unsere Unterkunft in Llangenith war etwa einen Kilometer vom Meer entfernt, so dass wir einen kleinen Spaziergang dahin gemacht haben. Fotos!

Birmingham

Sehr positiv überrascht waren wir von der zweitgrößten Stadt im ganzen Königreich: Birmingham. Dort verbrachten wir die nächsten zwei Nächte und haben so einiges besichtigt. Vor allem in der Innenstadt hat sich die letzten Jahre in Birmingham offensichtlich sehr viel aus architektonischer Sicht getan, was sich an vielen moderenen Gebäuden, insbesondere der Neuen Mitte, dem Bullring, zeigt. Die Fotos zeigen der Reihenfolge nach die National Trust Anwesen Wimpole und Charlecote, die wir auf dem Weg nach Birmingham angeschaut haben. Dann die Innenstadt Birminghams, Cadbury World (das ist hier die bekannteste Schokoladenmarke, vergleichbar mit Milka bei uns), Sea Life Birmingham und zuletzt haben wir noch bei einer Führung durch die Back to Backs (eine typische Form von Arbeiterbehausung aus alten Zeiten) teilgenommen, die uns auch gleich einen Strafzettel für einen zu lange überzogenen Parkschein eingebracht hat. Fotos!

Hello again Britain!

So, jetzt sind wir nach zwei Jahren Abstinenz wieder einmal in England. Am Mittwoch Nachmittag sind wir in London Stansted gelandet und von dort aus mit dem Mietwagen, ein Opel (hier: Vauxhall) Astra in Richtung der altehrwürdigen Universitätsstadt Cambridge gefahren, wo wir uns ein bisschen herumgetrieben haben. Übernachtet haben wir etwas außerhalb in einem kleinen Dorf namens Horseheath, wo wir abends noch ein local pub angesteuert haben. Fotos hier!